Surface Active Foam Fractionation (SAFF®): Fortschrittliche Technologie für eine saubere Umwelt
Die Cornelsen Group setzt SAFF®, entwickelt und hergestellt von EPOC Enviro, als primäre Stufe der PFAS-Behandlung ein, gefolgt von einer Nachbehandlung mit granuliertem Aktivkohle (GAC), Pulveraktivkohle (PAC) oder Ionenaustauscherharzen (IX).
Dieser Prozess kann je nach PFAS-Konzentration und Wasserkomplexität als eigenständige Lösung oder in Kombination mit unserer PerfluorAd® Technologie durchgeführt werden.
Wir bieten umfassende SAFF®-Lösungen an – von Anlagenverkauf und -vermietung bis hin zu vollständigen Betriebs- und Wartungsdiensten. Unser erfahrenes Team hat zahlreiche SAFF®-Projekte erfolgreich umgesetzt und steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.
SAFF® nutzt die physikalisch-chemischen Eigenschaften von PFAS-Verbindungen und entfernt diese hochwirksam aus verunreinigtem Wasser.
Mithilfe fein dosierter Luftblasen binden sich PFAS – aufgrund ihrer hydrophoben und hydrophilen Natur – an die Blasenoberfläche und steigen in einer schmalen Wassersäule nach oben. Dort werden sie über ein Überlaufsystem und eine Vakuumeinheit abgeschieden und konzentriert. Das gereinigte Wasser kann anschließend sicher in den Vorfluter geleitet werden.
Das System bietet im Vergleich zu anderen Technologien auf dem Markt erhebliche Vorteile, da der Prozess äußerst robust ist.
SAFF arbeitet ohne Wirkungsverlust – unabhängig davon, ob das Wasser große Mengen an Schwebstoffen und verschiedensten Verunreinigungen wie Öl oder biologische Substanzen enthält.
Es reagiert weder empfindlich auf hohe Konzentrationen noch auf den pH-Wert. Eine vorgeschaltete Aufbereitung ist nicht erforderlich. Um den Wartungsaufwand zu minimieren, kann es jedoch vorteilhaft sein, Wasser mit groben Schwebstoffen über eine Form der Abscheidung – z. B. einen Lamellenabscheider – zu leiten.
Ob Deponiesickerwasser, Prozessabwasser oder Grundwasser: SAFF® arbeitet effizient unter verschiedensten Bedingungen – auch bei hohem BSB, CSB, DOC oder schwankendem pH-Wert. Selbst große Mengen an Schwebstoffen oder Öl beeinträchtigen die Leistung nicht. Eine optionale Vorschaltung eines Lamellenabscheiders kann den Wartungsaufwand reduzieren.
Das SAFF®-Verfahren liefert in der Praxis außergewöhnlich starke Ergebnisse. Bei der Reinigung von Deponiesickerwasser fällt weniger als ein Kubikmeter Restabfall auf 40.000 Kubikmeter behandeltes Wasser an. Bei Grundwasserbehandlungen reduziert sich dieses Abfallvolumen sogar auf unter zehn Liter – ebenfalls bezogen auf 40.000 Kubikmeter.
Eine Vorbehandlung des Wassers ist nicht erforderlich, denn das System arbeitet stabil und effektiv, selbst bei stark schwankenden pH-Werten, hohen Konzentrationen von Schwebstoffen, Öl oder biologischen Verunreinigungen. Die PFAS-Reduktion erreicht dabei Werte von > 99 Prozent, basierend auf den elf PFAS-Substanzen der schwedischen Richtlinie.
Primärstufe – Fraktionierung & Trennung
PFAS lagern sich an Luftblasen an und steigen mit ihnen an die Wasseroberfläche. Der Schaum, inklusive der darunter liegenden Wasserschicht, wird als sogenannter „Wet Cut“ abgetrennt. Ergebnis: Eine 10-fache Konzentration der PFAS im Vergleich zur Rohwasserbelastung.
Sekundärstufe – Vakuumextraktion
Ein trockenerer Schaum entsteht, der mithilfe eines sensorgesteuerten Vakuumsystems abgesaugt wird. Das Konzentrat wird in einem Sammelbehälter zwischengelagert. Ergebnis: PFAS-Konzentration bis zu 1.500-fach erhöht.
Tertiärstufe – Hochkonzentrat für Entsorgung
Weitere Konzentrationssteigerung auf das 50.000- bis 2.000.000-Fache. Ideal für nachgeschaltete Entsorgungstechnologien wie SCWO, EO oder thermische Verbrennung.
Nur verfügbar in SAFF40- und SAFF HC-Einheiten.
Mit unserer kompakten „Mini-SAFF“-Einheit führen wir praxisnahe Kleintests durch, die die erste Stufe einer vollautomatisierten SAFF-Großanlage realitätsnah simulieren. So erhalten Sie einen verlässlichen Eindruck davon, wie effektiv unser Verfahren bei Ihren spezifischen Wasserbedingungen wirkt.
Im Rahmen des Tests bereiten wir die Einheit vor, führen die Primärbehandlung Ihres Wassers durch und entnehmen anschließend Proben, die fachgerecht verpackt und an ein zertifiziertes Labor (Eurofins) übergeben werden. Nach der Reinigung der Testeinheit erhalten Sie von uns einen kompakten Bericht mit Fotos und Videomaterial zur Dokumentation des gesamten Prozesses.
Der gesamte Testablauf dauert etwa 16 Arbeitsstunden. Für die Durchführung werden rund 70 bis 150 Liter Wasser benötigt – eine Vorbehandlung ist nicht erforderlich, da unser System auch mit komplex belastetem Wasser zuverlässig arbeitet.
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