Am 4. September 2026 gab es bei Cornelsen einen besonderen Anlass zu feiern: Die Cornelsen Group blickt auf 25 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Am Hauptsitz in Essen kamen Mitarbeitende, langjährige Partner und Wegbegleiter sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.
Der Vormittag stand zunächst im Zeichen des offiziellen Jubiläums. Neben einem Rückblick auf die Entwicklung des Unternehmens ging es vor allem um Themen, die uns heute und in den kommenden Jahren beschäftigen werden: den Schutz der Ressource Wasser, die Rolle neuer Umwelttechnologien und die Frage, wie Innovationen aus Forschung und Entwicklung schneller in die praktische Anwendung gelangen.
Austausch mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
Zu den Gästen in Essen gehörten Alexandra Landsberg, Abteilungsleiterin im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Julia Klewin, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Essen, sowie Matthias Hauer MdB, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Essen III, Parlamentarischer Staatssekretär für Forschung, Technologie und Raumfahrt und Vorsitzender der CDU Essen.
Ebenfalls der Einladung gefolgt sind Fabian Schrumpf MdL, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen für den Wahlkreis Essen IV und Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Essen, Frank Müller MdL, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen für den Wahlkreis Essen II, sowie Julia Kahle-Hausmann MdL, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen für den Wahlkreis Essen III.
Aus Wirtschaft und Wissenschaft waren unter anderem Gerd Kleemeyer, Präsident der IHK zu Essen, und Prof. Dr.-Ing. Christian Doetsch, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, zu Gast.
Gemeinsam mit Dr.-Ing. Martin G. Cornelsen, Gründer und Geschäftsführer der Cornelsen Umwelttechnologie GmbH, blickten die Gäste zunächst auf die Entwicklung des Unternehmens und auf die Bedeutung mittelständischer Technologieunternehmen für die Region und darüber hinaus.



Als Zweite Bürgermeisterin der Stadt Essen richtete Julia Klewin den Blick auf Essen als Wirtschafts- und Innovationsstandort und auf die Rolle von Unternehmen, die ihre Wurzeln in der Region haben und sich von hier aus international weiterentwickeln. Im Anschluss sprach Matthias Hauer über Forschung und Technologie sowie über die Rahmenbedingungen, die notwendig sind, damit Innovationen in Deutschland entstehen und ihren Weg aus der Entwicklung in die Anwendung finden.
Danach folgte die gemeinsame Diskussionsrunde mit Dr. Martin Cornelsen, Julia Kahle-Hausmann, Gerd Kleemeyer und Prof. Dr.-Ing. Christian Doetsch. Im Mittelpunkt standen der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die Voraussetzungen für erfolgreiche Innovationen und die Bedeutung moderner Umwelt- und Wassertechnologien für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Durch den offiziellen Teil der Veranstaltung führte Daniela Ulbing.

Von Essen aus in die Welt
25 Jahre Unternehmensgeschichte lassen sich kaum auf einen einzelnen Moment reduzieren. Aus einem Unternehmen in Essen ist über die Jahre eine international tätige Gruppe entstanden, die heute mit Teams und Standorten in Deutschland, Großbritannien, Schweden, den Niederlanden und den USA arbeitet. Der Ursprung liegt dabei weiterhin im Ruhrgebiet.
Hier wurden Technologien entwickelt und Projekte umgesetzt, hier entstanden über viele Jahre Partnerschaften mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Wegbegleitern. Eine dieser Verbindungen besteht seit vielen Jahren mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT. Aus der gemeinsamen Arbeit entstand unter anderem die patentierte PerfluorAd®-Technologie zur Behandlung PFAS-belasteter Wässer, eine Lösung aus dem Herzen des Ruhrgebiets, die heute international zum Einsatz kommt.
Diese Entwicklung beschreibt ziemlich gut, was Cornelsen über die vergangenen 25 Jahre geprägt hat: technische Ideen nicht im Entwicklungsstadium stehen zu lassen, sondern daraus Lösungen zu entwickeln, die sich unter realen Bedingungen einsetzen lassen.
Viele Wegbegleiter, eine gemeinsame Geschichte
Das Jubiläum war auch eine Gelegenheit, die Menschen und Organisationen zusammenzubringen, die Cornelsen auf diesem Weg begleitet haben. Forschungspartner, Kunden, Unternehmen, Institutionen und persönliche Wegbegleiter haben über die Jahre ihren Teil zur Entwicklung beigetragen. Einige davon begleiten Cornelsen bereits seit langer Zeit, andere sind in den vergangenen Jahren hinzugekommen.



Viele von ihnen an einem Tag in Essen zusammenzubringen, machte das Jubiläum zu etwas Besonderem. Neben dem offiziellen Programm blieb deshalb bewusst Zeit für persönliche Gespräche, neue Kontakte und den gemeinsamen Austausch.
Nach Abschluss des offiziellen Teils wurde zusammen mit den Mitarbeitenden weitergefeiert. Auch Kolleginnen und Kollegen aus den internationalen Standorten waren dafür nach Essen gekommen. Spätestens hier wurde sichtbar, wie sehr sich Cornelsen in 25 Jahren verändert hat. Aus einer Geschichte, die in Essen begann, ist längst eine internationale geworden.

Der Tag im Rückblick
Ein kurzer Zusammenschnitt des Jubiläumstags in Essen, mit Stimmen unserer Gäste und Eindrücken vom Standort.
Der Blick geht weiter
Die Aufgaben, mit denen sich Cornelsen heute beschäftigt, werden nicht kleiner. PFAS, steigende Anforderungen an die Wasseraufbereitung, neue regulatorische Vorgaben und der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Wasser stellen Industrie, Kommunen und Betreiber vor konkrete Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Technologien und Behandlungskonzepte.
Für uns bedeutet das: bestehende Lösungen weiterentwickeln, neue Ansätze verfolgen und Technologien dort in die Anwendung bringen, wo sie gebraucht werden.
Der 4. September war ein guter Moment, um nach 25 Jahren einmal zurückzuschauen. Vor allem war es aber ein Tag mit vielen guten Gesprächen, bekannten Gesichtern, neuen Kontakten und unserem internationalen Team an einem Ort.
Vielen Dank an alle Gäste, Partner, Wegbegleiter und Mitarbeitenden, die diesen Tag mit uns gefeiert haben, und an alle, die Teil der vergangenen 25 Jahre Cornelsen waren. Wir freuen uns auf das, was als Nächstes kommt.





