In die Ingenieure von morgen investieren: Warum Ausbildungspartnerschaften für Cornelsen Ltd zählen

Wer im Raum Bristol ein Ingenieurbüro betreibt, weiß es längst: Qualifizierte Fachkräfte sind schwer zu finden.
Mit großen Akteuren wie Airbus, Rolls-Royce, GKN und BAE Systems in unmittelbarer Nähe ist der Wettbewerb um technisches Personal real. Für Unternehmen wie Cornelsen Ltd in Nailsea ist es keine tragfähige Strategie, einfach darauf zu warten, dass erfahrene Ingenieure auf dem Markt auftauchen.


Deshalb gehen wir einen anderen Weg. Wir bilden sie selbst aus.


Cornelsen Ltd hat seine Partnerschaft mit dem Career Excellence Hub des Weston College als „Endorsing Employer“ für Engineering & Green Skills für das Studienjahr 2025–2026 erneuert.


Das klingt formal – ist in der Praxis aber unkompliziert: Wir arbeiten mit dem College zusammen, betreuen Auszubildende und gestalten mit, was künftigen Ingenieuren vermittelt wird. Derzeit begleiten wir unseren dritten Auszubildenden vom Weston College. Einer schließt gerade seinen letzten Abschnitt ab, einer befindet sich im zweiten Jahr, und einer hat gerade erst begonnen.


Einige unserer stärksten langjährigen Teammitglieder haben genau so angefangen. Diese Erfahrung prägt unser Denken über Recruiting und Mitarbeiterbindung. Ausbildungen sind keine kurzfristige Lösung zur Lückenfüllung. Sie sind eine Investition in Kompetenz und Kontinuität.

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Was die Partnerschaft wertvoll macht, ist nicht allein die Aufnahme von Auszubildenden, sondern der Dialog. Als endorsing employer werden wir zu Branchentreffen eingeladen, nach Feedback zu Kursstrukturen gefragt und dazu befragt, wie Programme in der Praxis funktionieren. Dieser Austausch ist wichtig. Ein gutes Beispiel: Auszubildende im ersten Jahr besuchten früher fünf Tage pro Woche das College. Dieses Modell mag großen Konzernen entgegenkommen, für viele mittelständische Ingenieurbetriebe bedeutete es jedoch, Gehälter zu zahlen, während die Einbindung ins Unternehmen kaum stattfand. Durch Arbeitgeberfeedback wurde die Struktur auf ein ausgewogeneres Modell umgestellt – mit anfangs mehr Collegezeit und schrittweise wachsender Präsenz im Betrieb. Auf dem Papier eine kleine Änderung, operativ eine bedeutsame. So sollte sich berufliche Bildung weiterentwickeln: durch praxisnahe Impulse der Unternehmen, die die Lernenden tatsächlich beschäftigen.

Der Fokus auf „Engineering & Green Skills“ ist kein Zufall. Innerhalb der Cornelsen-Gruppe, insbesondere im Bereich Umwelt- und Wasseraufbereitungstechnologien, erleben wir, wie technisches Fachwissen zunehmend mit Nachhaltigkeit und Effizienz verknüpft ist. Künftige Ingenieure werden solide mechanische und elektrotechnische Grundlagen mit einem Verständnis für ökologische Verantwortung verbinden müssen. Lokale Ausbildungspartnerschaften zu unterstützen, bedeutet daher nicht nur, die Belegschaft von heute zu sichern. Es geht darum, sich auf die technischen Anforderungen von morgen vorzubereiten.

Mitarbeiterbindung wird derzeit viel diskutiert. Das Gehalt spielt natürlich eine Rolle. Langfristige Loyalität entsteht aber oft viel früher. Menschen, die innerhalb eines Unternehmens gewachsen sind, entwickeln ein tieferes Verständnis für dessen Standards, Kultur und Erwartungen. Sie knüpfen interne Beziehungen. Sie erleben Entwicklung aus erster Hand. Für Cornelsen Ltd ist die Zusammenarbeit mit dem Weston College Teil dieses langfristigen Denkens. Sie stärkt unser Unternehmen, unterstützt das lokale Ingenieur-Ökosystem und eröffnet jungen Menschen einen klaren Weg in bedeutungsvolle technische Berufe.

Nicht alles muss groß angekündigt werden. Manchmal ist die wichtigste Arbeit die beständige, kontinuierliche – aufgebaut über Jahre.